»Gayby Baby« Filmvorführung und Diskussion über Realitäten von Queer Families am 3.12.2015

Hiermit möchten wir herzlich zur Filmvorführung und Diskussion über Realitäten von Regenbogenfamilien am 3. Dezember 2015 um 19:00 h im Frankfurter Unikino Pupille (im Festsaal des Studierendenhauses) einladen. 
Gezeigt wird der Film Gayby Baby, eine Langzeitdokumentation der australischen Regisseurin Maya Newell und der Produzentin Charlotte Mars. (ausführlichere Inhaltsangabe weiter unten)
 
Im Anschluss findet eine Diskussion zum Thema Queerer Familien und aktuellen Neuverhandlungen von Familie statt. 
Teilnehmen werden die Produzentin des Films Charlotte Mars, die Frankfurter Soziologin Sarah Dionisius, die in ihrer Dissertation zur »Neuverhandlung von Familie, Verwandtschaft und Geschlecht? Die Nutzung von Reproduktionstechnologien durch lesbische Paare« arbeitet, und Judith Jacobi-Harnisch von der LIBS – LESBEN Informations- und Beratungsstelle e.V.
Der Film wird in englischer Sprache gezeigt; die Diskussion wird in deutscher Sprache veranstaltet; für Charlotte Mars wird übersetzt.
 
Veranstaltet wird das Event von Ladiez e.V. in Kooperation mit dem Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung und der Fachschaft des Fb 04 sowie dem Autonomen Frauen*Lesben-Referat an der Uni Frankfurt und der LIBS – LESBEN Informations- und Beratungsstelle in Frankfurt.  
 
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Gayby Baby (https://www.youtube.com/watch?v=spO0mKq3vhchttps://www.facebook.com/events/111788532520847/)

Der zehnjährige Gus ist leidenschaftlicher Wrestling-Fan – doof nur, dass prügelnde Männer für seine lesbische Mutter so gar nicht das Rollenbild von Männlichkeit darstellen, dass sie sich für ihren Sohn vorgestellt hatte. Die zwölfjährige Ebony möchte Sängerin werden und an die Performing Arts High School – nicht nur weil sie dort eine gute Gesangsausbildung bekommen kann, sondern auch weil sie hofft, dass sie und ihre Familie dort in der Innenstadt Sydneys mehr akzeptiert werden würden. Graham, 11, der von zwei schwulen Männern adoptiert wurde, möchte endlich Lesen und Schreiben lernen, doch der Umzug der Familie nach Fidschi stellt ihn vor eine ganz neue Herausforderung – seine Väter wollen sich (noch) nicht outen und Graham ist damit konfrontiert seine Familie zu verbergen. Matt schließlich versucht eine Lösung dafür zu finden, dass der Gott, an den seine Mutter glaubt und an den er glauben soll, die Lebensweise seiner Familie vermeintlich als Sünde betrachtet…
 
„Gayby Baby” ist eine Langzeitdokumentation der australischen Filmemacherin Maya Newell, die vier Kinder schwuler und lesbischer Eltern über etwa fünf Jahre begleitet und in Deutschland erstmals im Oktober auf dem Leipziger DOK-Film-Festival gezeigt wurde. Er erzählt konsequent aus der Sicht der Kinder von ihren Familien und ihrem Aufwachsen, den damit verbundenen Erfahrungen und Herausforderungen. Der Film bietet damit ein eindrückliches Portrait von queeren Familien aus der Perspektive der Kinder selbst und auf die Frage wie Familie im 21. Jahrhundert überhaupt verstanden werden kann und wie und wer sie definieren darf.
 
Im Anschluss an die Vorführung des Films wird eine Podiumsdiskussion mit der Produzentin des Films Charlotte Mars, sowie Verteter_innen aus Wissenschaft und Praxis zur Diversität von Familien und zu gesellschaftlichen Realitäten von Regenbogenfamilien stattfinden.

Australien, 2015, Farbe, 85 min, Sprache: englisch, Untertitel: englisch, DCP
Produzentin: Charlotte Mars
Regisseurin: Maya Newell
Musik: Max Lyandvert
Kamera: Maya Newell
Schnitt: Rochelle Oshlack
Buch: Maya Newell
Ton: Andy Wright
Website: http://thegaybyproject.com
Gayby Baby.pdf

 

 

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